Ein Baum erinnert an die Corona-Opfer Bericht HAZ vom 19.04.2021

Ein Baum erinnert an die Corona-Opfer Bericht HAZ vom 19.04.2021

Gemeinde beteiligt sich am bundesweiten Gedenktag / Marianne Kügler mahnt, die Verstorbenen nicht zu vergessen

Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen hat sich am bundesweiten Gedenktag für die Corona-Opfer beteiligt. Eine junge Felsenbirne, gepflanzt an der Einmündung Hagemannstraße/Husener Weg, soll künftig an die Verstorbenen in der Pandemie erinnern. Wennigsens stellvertretende Bürgermeisterin Marianne Kügler mahnte am Sonntag: „Lasst diese Menschen, die bereits an Covid-19 gestorben sind und immer noch täglich daran sterben, nicht aus unserer Erinnerung verschwinden.“

Auf einem bislang brachliegenden Pflanzbeet haben Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs bereits am Freitag die junge Felsenbirne ins Erdreich gesetzt. Zudem bepflanzten sie das Beet mit Hortensien und Lavendel. Kügler wässerte den Baum am Sonntag und befestigte gemeinsam mit Bauhofleiter Steffen Kohlmorgen eine Gedenkplakette am Stützpfeiler.

Nach Angaben der stellvertretenden Bürgermeisterin steht der Baum als Zeichen gegen das Vergessen für diejenigen Menschen, die im Kampf gegen das Virus ihr Leben verloren haben und noch verlieren werden. In der Gemeinde Wennigsen sind seit Beginn der Corona-Krise bislang acht Menschen an und mit Corona gestorben.

Pastor Marcus Lüdde hatte während des Gottesdienstes am Sonntag in der Klosterkirche acht Kerzen entzündet – eine Kerze für jedes Corona-Todesopfer. Zudem läuteten die Kirchenglocken im Anschluss zum Gedenken an die Verstorbenen. Die Gemeinde Wennigsen hatte die Fahnen auf Halbmast geflaggt.

Text/Foto Frank Hermann HAZ

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